Allgemeine
Daten:
- Verschiedene Arten sind 50 bis 100 mal mehr ausgestorben,
als die natürlichen Rate, und es wird vorhergesagt,
dass dies dramatisch ansteigt.
- Auf aktuellen Entwicklungen basierend, droht voraussichtlich
34000 Pflanzenarten und 5200 Tierarten – einschließlich
eine von acht Vogelarten der Welt das Aussterben.
- Ungefähr 30 Prozent der Hauptarten von Nutztieren
sind zurzeit vom Aussterben bedroht.
- 65 Millionen Hektar des Waldes wurden zwischen
1990 und 1995 in den Entwicklungsländern aufgrund
von übermäßiger Abholzung verloren.
- Pflanzenbasierte Medikamente versorgen mehr als
3 Billionen Menschen mit ihrer ursprünglichen
Gesundheitsvorsorge.
- Fischfänge sind kapp fünffach angestiegen
während des letzten halben Jahrhunderts, aber
fast 70 Prozent der Meeres-Fischereien sind komplett
ausgebeutet oder ausgefischt.
- Mehr als die Hälfte der Korallenriffe weltweit
sind derzeit vom Aussterben bedroht.
Projekte der UN
Die wirtschaftliche Entwicklung ist unverzichtbar
um auf die menschlichen Bedürfnisse einzugehen
und die Armut , die so viele Menschen auf der Welt betrifft
zu unterbinden. Die Haupt-Herausforderung für das
21. Jahrhundert wird die Erhaltung und die nachhaltige
Nutzung der biologischen Vielfalt sein, eine nötige
Basis für Entwicklungstaktiken, betriebswirtschaftliche
Entscheidungen und Konsumentenwünsche.
Der Kongress hat schon einen Anteil auf dem Weg zur
nachhaltigen Entwicklung beigetragen durch seine nahezu
universelle Mitgliedschaft, ein umfassendes und naturwissenschaftlich
angetriebenes Mandat, internationale finanzielle Unterstützung
für nationale Projekte, wissenschaftliche und technologische
Gutachten und die politische Beteiligung der Regierungen.
Zum ersten Mal wurden Leute mit oft sehr unterschiedlichen
Interessen, wie Regierungen, der private Sektor, Umweltschützer,
einheimische Menschen, lokale Gemeinschaften und der
betroffene Bürger, zusammen gebracht. Dennoch,
liegen viele Herausforderungen in der Zukunft, wie z.B.:
- Befriedigung der steigenden Nachfrage nach biologische
Ressourcen, die verursacht wird durch die wachsende
Bevölkerung und steigenden Konsum.
- Steigerung unserer Aufnahmefähigkeit die Artenvielfalt
zu dokumentieren und zu verstehen.
- Verbesserung von Taktiken, Gesetzen, Richtlinien
und finanzpolitischen Maßnahmen um die Nutzung
der Biodiversität zu regulieren.
- Fördern von Handelsmaßstäbe und
Methoden, die die nachhaltige Nutzung der Biodiversität
unterstützen.
- Sicherstellung von angemessenen finanziellen Mitteln
für die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung.
- Bessere Nutzung der Technologie.
- Aufbauen von politischer Unterstützung für
die notwendigen Veränderungen, um auf lange Sicht
die Erhaltung der Artenvielfalt und die nachhaltigen
Nutzung zu garantieren.
Obwohl der Kongress über biologische Artenvielfalt
noch in den Kinderschuhen steckt wird er schon abgetastet
Die Philosophie von nachhaltiger Entwicklung, die Annäherung
an das Ökosystem und der Schwerpunkt bei der Bildung
von Partnerschaften helfen eine globale Handlung für
die Artenvielfalt zu formen. Die Daten und Berichte
die die Regierungen erarbeiten und mit anderen gemeinsam
benutzen, bieten eine einwandfreie Basis um die Herausforderungen
zu verstehen und zusammen an den Lösungen zu arbeiten.
Viel mehr muss getan werden. Die Arten und das Ökosystem
werden mit immer ernsteren Bedrohungen konfrontiert,
da nach Schätzungen die Bevölkerungszahl dramatisch
ansteigt, besonders in Entwicklungsländern und
die Verbraucher Revolution steht für die exponentielle
Expansion.
Mögliche Aktivitäten für
Schüler - Empfehlungen der UN:
1. Zusammen mit anderen
- den Schulhöfe und Parks
mit heimatlichen Pflanzenarten verschönern.
- verlassene Parzellen in Gemeinschaftsgärten
abgewinnen und sich als lokalen Park zu Eigen machen.
- sich gegenseitig etwas beibringen
über heimatliche Tier- und Pflanzenarten.
- Organisationen für die
Tier- und Pflanzenwelt und den Gartenbau gestalten
oder welche gründen.
- Bäume pflanzen unter der
Aufsicht von Organisationen.
- ein Projekt ins Leben rufen
das die Tier- und Pflanzenarten stärkt, z.B.
Fischeier aus lokalen Fischzuchten besorgen und nach
dem Ausschlüpfen in die Wildnis entlassen.
- Dosen, Flaschen und Papier
wiederverwerten.
- vegetarische Abfälle und
Gartenabfall kompostieren.
2. Beschreibe deine Aktionen über eine Woche um
dein Umweltbewusstsein zu ermitteln. Erwähne deine
Bemühungen wie z.B. Müll aufheben, recyclen,
Konsum reduzieren, Energie sparen, nutzen von alternative
Transportmöglichkeiten. Klassenkameraden an den
Anstrengungen teilhaben lassen. Kreierung eines Wettbewerbs
für die unüblichsten, die umfangreichsten
und kreativsten Bemühungen.
3. Besuche einen örtlichen Zoo oder botanischen
Garten oder lade Angestellte von dort in die Klasse
ein um ihre Anstrengungen zur Bewahrung der Artenvielfalt
zu diskutieren.
4. Die Begriffe erneuerbare, nicht erneuerbare, ewige,
wiederverwendbare und recyclingfähige Ressourcen
sollten bestimmt und die Unterschiede erklärt werden.
5. Besucht ein freies Grundstück, einen freien
Garten oder ein Naturgebiet nahe dem Schulhof um ein
reelles Ökosystem genau zu untersuchen und festzuhalten
welche Auswahl an Lebensformen dort entdeckt werden:
Pflanzen, die Auswahl an kleinen und großen Tieren,
und Hinweise auf menschliches Leben. Welche Elemente
helfen die dort lebenden Tiere und die dort wachsenden
Pflanzen zu unterstützen? Was würde passieren
wenn welche von ihnen nicht da wären? Stellt eine
Übersicht der Ergebnisse zusammen. Bereitet Darstellungen
vor, die die Wichtigkeit eines Gebietes, bezüglich
der Breitstellung von Lebensraum für Pflanzen und
Tiere, zeigen.
Ein Spiel zum Thema Artenvielfalt:
- Es wird eine Liste von Kategorien aufgestellt, so
dass alles lebende, nicht-lebende und menschenspezifische
mindestens in eine Kategorie passen würde. Beispiele
könnten sein, Pflanzen, Tiere, Mineralien, Technologie,
Kultur, Religion, Kunst, Gefühle, etc. Die Liste
wird so angebracht, dass sie jeder sehen kann.
- Das Spiel beginnt indem man einem Schüler
ein Wollknäuel in die Hand gibt. Der Schüler/die
Schülerin soll zu einer Kategorie ein passendes
Wort erwähnen (wie z.B. Blumen zur Kategorie
„Pflanzen“). Der Schüler hält
die Schnur an einem Ende und rollt oder wirft den
Knäuel einem anderen Schüler zu. Dieser
muss etwas von einer anderen Kategorie nennen und
dessen Beziehung zu dem vorher genannten erklären,
dann hält er die Schnur und gibt das Knäuel
weiter zum dritten Student, der das selbe macht wie
der zweite. Das Spiel schreitet solange voran bis
alle Schüler verbunden sind.
- An diesem Punkt wird diskutiert wie die menschlichen
Handlungen, die direkt einen Teil des Erd Systems
beeinflussen viele andere Teile indirekt beeinflussen.
Man nimmt Wasserverschmutzung als Beispiel und fragt
welcher Schüler etwas genannt hat, was negativ
beeinflusst sein könnte. Es wird einer ausgewählt
(z.B. der der Trinkwasserversorgung sagte) und er
wird die Spannung merken, die durch das hin und her
werfen des Knäuels entstanden ist. Die Auswirkung
dieser Schwingung auf andere wird diskutiert.
- Beim Auflösen des Netzes muss jede Person beim
loslassen etwas nennen, was man tun kann um die Erde
zu einem gesünderen Platz zu machen. Diese Ideen
werden gesammelt, aufgehängt und in die Tat umgesetzt.
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