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Wikipedia.org - Definition

Artenvielfalt oder Biodiversität (griech. bios: das Leben, lat. diversitas: Vielfalt, Vielfältigkeit) ) ist ein Maß für die Anzahl der verschiedenen Lebensformen innerhalb eines Lebensraumes und somit die Vielfalt von Flora und Fauna.

Der Kurzbegriff Biodiversität anstelle von biologischer Diversität wurde von dem Entomologen E.O. Wilson 1986 in einem Bericht zur Artenvielfalt für eine Veranstaltung des National Research Council geprägt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Artenvielfalt

 







Erhaltung der Biodiversität/Artenvielfalt
Allgemeine Daten:
  • Verschiedene Arten sind 50 bis 100 mal mehr ausgestorben, als die natürlichen Rate, und es wird vorhergesagt, dass dies dramatisch ansteigt.
  • Auf aktuellen Entwicklungen basierend, droht voraussichtlich 34000 Pflanzenarten und 5200 Tierarten – einschließlich eine von acht Vogelarten der Welt das Aussterben.
  • Ungefähr 30 Prozent der Hauptarten von Nutztieren sind zurzeit vom Aussterben bedroht.
  • 65 Millionen Hektar des Waldes wurden zwischen 1990 und 1995 in den Entwicklungsländern aufgrund von übermäßiger Abholzung verloren.
  • Pflanzenbasierte Medikamente versorgen mehr als 3 Billionen Menschen mit ihrer ursprünglichen Gesundheitsvorsorge.
  • Fischfänge sind kapp fünffach angestiegen während des letzten halben Jahrhunderts, aber fast 70 Prozent der Meeres-Fischereien sind komplett ausgebeutet oder ausgefischt.
  • Mehr als die Hälfte der Korallenriffe weltweit sind derzeit vom Aussterben bedroht.

Projekte der UN

Die wirtschaftliche Entwicklung ist unverzichtbar um auf die menschlichen Bedürfnisse einzugehen und die Armut , die so viele Menschen auf der Welt betrifft zu unterbinden. Die Haupt-Herausforderung für das 21. Jahrhundert wird die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sein, eine nötige Basis für Entwicklungstaktiken, betriebswirtschaftliche Entscheidungen und Konsumentenwünsche.
Der Kongress hat schon einen Anteil auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung beigetragen durch seine nahezu universelle Mitgliedschaft, ein umfassendes und naturwissenschaftlich angetriebenes Mandat, internationale finanzielle Unterstützung für nationale Projekte, wissenschaftliche und technologische Gutachten und die politische Beteiligung der Regierungen. Zum ersten Mal wurden Leute mit oft sehr unterschiedlichen Interessen, wie Regierungen, der private Sektor, Umweltschützer, einheimische Menschen, lokale Gemeinschaften und der betroffene Bürger, zusammen gebracht. Dennoch, liegen viele Herausforderungen in der Zukunft, wie z.B.:

  1. Befriedigung der steigenden Nachfrage nach biologische Ressourcen, die verursacht wird durch die wachsende Bevölkerung und steigenden Konsum.
  2. Steigerung unserer Aufnahmefähigkeit die Artenvielfalt zu dokumentieren und zu verstehen.
  3. Verbesserung von Taktiken, Gesetzen, Richtlinien und finanzpolitischen Maßnahmen um die Nutzung der Biodiversität zu regulieren.
  4. Fördern von Handelsmaßstäbe und Methoden, die die nachhaltige Nutzung der Biodiversität unterstützen.
  5. Sicherstellung von angemessenen finanziellen Mitteln für die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung.
  6. Bessere Nutzung der Technologie.
  7. Aufbauen von politischer Unterstützung für die notwendigen Veränderungen, um auf lange Sicht die Erhaltung der Artenvielfalt und die nachhaltigen Nutzung zu garantieren.

Obwohl der Kongress über biologische Artenvielfalt noch in den Kinderschuhen steckt wird er schon abgetastet Die Philosophie von nachhaltiger Entwicklung, die Annäherung an das Ökosystem und der Schwerpunkt bei der Bildung von Partnerschaften helfen eine globale Handlung für die Artenvielfalt zu formen. Die Daten und Berichte die die Regierungen erarbeiten und mit anderen gemeinsam benutzen, bieten eine einwandfreie Basis um die Herausforderungen zu verstehen und zusammen an den Lösungen zu arbeiten.
Viel mehr muss getan werden. Die Arten und das Ökosystem werden mit immer ernsteren Bedrohungen konfrontiert, da nach Schätzungen die Bevölkerungszahl dramatisch ansteigt, besonders in Entwicklungsländern und die Verbraucher Revolution steht für die exponentielle Expansion.

Mögliche Aktivitäten für Schüler - Empfehlungen der UN:

1. Zusammen mit anderen

  • den Schulhöfe und Parks mit heimatlichen Pflanzenarten verschönern.
  • verlassene Parzellen in Gemeinschaftsgärten abgewinnen und sich als lokalen Park zu Eigen machen.
  • sich gegenseitig etwas beibringen über heimatliche Tier- und Pflanzenarten.
  • Organisationen für die Tier- und Pflanzenwelt und den Gartenbau gestalten oder welche gründen.
  • Bäume pflanzen unter der Aufsicht von Organisationen.
  • ein Projekt ins Leben rufen das die Tier- und Pflanzenarten stärkt, z.B. Fischeier aus lokalen Fischzuchten besorgen und nach dem Ausschlüpfen in die Wildnis entlassen.
  • Dosen, Flaschen und Papier wiederverwerten.
  • vegetarische Abfälle und Gartenabfall kompostieren.

2. Beschreibe deine Aktionen über eine Woche um dein Umweltbewusstsein zu ermitteln. Erwähne deine Bemühungen wie z.B. Müll aufheben, recyclen, Konsum reduzieren, Energie sparen, nutzen von alternative Transportmöglichkeiten. Klassenkameraden an den Anstrengungen teilhaben lassen. Kreierung eines Wettbewerbs für die unüblichsten, die umfangreichsten und kreativsten Bemühungen.


3. Besuche einen örtlichen Zoo oder botanischen Garten oder lade Angestellte von dort in die Klasse ein um ihre Anstrengungen zur Bewahrung der Artenvielfalt zu diskutieren.


4. Die Begriffe erneuerbare, nicht erneuerbare, ewige, wiederverwendbare und recyclingfähige Ressourcen sollten bestimmt und die Unterschiede erklärt werden.


5. Besucht ein freies Grundstück, einen freien Garten oder ein Naturgebiet nahe dem Schulhof um ein reelles Ökosystem genau zu untersuchen und festzuhalten welche Auswahl an Lebensformen dort entdeckt werden: Pflanzen, die Auswahl an kleinen und großen Tieren, und Hinweise auf menschliches Leben. Welche Elemente helfen die dort lebenden Tiere und die dort wachsenden Pflanzen zu unterstützen? Was würde passieren wenn welche von ihnen nicht da wären? Stellt eine Übersicht der Ergebnisse zusammen. Bereitet Darstellungen vor, die die Wichtigkeit eines Gebietes, bezüglich der Breitstellung von Lebensraum für Pflanzen und Tiere, zeigen.

Ein Spiel zum Thema Artenvielfalt:

  • Es wird eine Liste von Kategorien aufgestellt, so dass alles lebende, nicht-lebende und menschenspezifische mindestens in eine Kategorie passen würde. Beispiele könnten sein, Pflanzen, Tiere, Mineralien, Technologie, Kultur, Religion, Kunst, Gefühle, etc. Die Liste wird so angebracht, dass sie jeder sehen kann.
  • Das Spiel beginnt indem man einem Schüler ein Wollknäuel in die Hand gibt. Der Schüler/die Schülerin soll zu einer Kategorie ein passendes Wort erwähnen (wie z.B. Blumen zur Kategorie „Pflanzen“). Der Schüler hält die Schnur an einem Ende und rollt oder wirft den Knäuel einem anderen Schüler zu. Dieser muss etwas von einer anderen Kategorie nennen und dessen Beziehung zu dem vorher genannten erklären, dann hält er die Schnur und gibt das Knäuel weiter zum dritten Student, der das selbe macht wie der zweite. Das Spiel schreitet solange voran bis alle Schüler verbunden sind.
  • An diesem Punkt wird diskutiert wie die menschlichen Handlungen, die direkt einen Teil des Erd Systems beeinflussen viele andere Teile indirekt beeinflussen. Man nimmt Wasserverschmutzung als Beispiel und fragt welcher Schüler etwas genannt hat, was negativ beeinflusst sein könnte. Es wird einer ausgewählt (z.B. der der Trinkwasserversorgung sagte) und er wird die Spannung merken, die durch das hin und her werfen des Knäuels entstanden ist. Die Auswirkung dieser Schwingung auf andere wird diskutiert.
  • Beim Auflösen des Netzes muss jede Person beim loslassen etwas nennen, was man tun kann um die Erde zu einem gesünderen Platz zu machen. Diese Ideen werden gesammelt, aufgehängt und in die Tat umgesetzt.

 









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